• Natalie

Fraser Island - Tour buchen oder Auto mieten? 🚙

Fraser Island ist die größte Sandinsel der Welt und eines der beliebtesten Reiseziele an der Ostküste Australiens. Auf der Insel befinden sich keine geteerten Straßen, deshalb braucht man ein Auto mit Allradantrieb, um voran zu kommen. Da stellt sich nur noch eine Frage: Selbst ein Auto mieten oder gleich eine Tour buchen?


Meine Erfahrungen


Ich war bereits zweimal auf Fraser Island:

Das erste Mal in 2016 mit meinem Partner & dessen Familie. Wir haben alles selbst organisiert: Mit dem Auto ging es nach Rainbow Beach, dort haben wir unser Auto stehen gelassen und einen sogenannten 4WD (four wheel drive) gemietet, mit dem wir auf der Insel herumgefahren sind. Geschlafen wurde in einem Zelt auf dem Campingplatz und wir haben uns selbst um unsere Verpflegung gekümmert, denn auf Fraser Island gibt es kaum Möglichkeiten, sich etwas zu essen zu kaufen. ⛺️



Die zweite Fraser Island Tour habe ich in 2019 gemacht. Meine Mutter kam nach Australien, um mich zu besuchen und wir haben eine 2-tägige Tour gebucht. Von Brisbane aus ging es mit dem Tourbus los und auf die Insel. Geschlafen haben wir dann in einem Hotel, für Verpflegung wurde gesorgt.



Auto mieten ja oder nein?

  • Du entscheidest wie viel Zeit du wo verbringst - Die Route bleibt dir überlassen, du entscheidest wo es hingeht und wie lange du dort bleiben willst.

  • Das authentische Backpacker Erlebnis - Selbst den Trip zu planen hat etwas Abenteuerliches. Wenn man dann noch auf ein Hotel verzichtet und sich fürs Campen entscheidet, bekommt man das ultimative Backpacker Erlebnis.

  • Es macht irrsinnig viel Spaß, auf Fraser Island Auto zu fahren - Noch nie am Strand Auto gefahren? Dann wird es höchste Zeit. Dieses Erlebnis, mit einem Allrad durch Regenwälder und an Stränden entlangzufahren, ist kaum zu toppen.


  • Sich ein Auto zu mieten ist teuer - Man zahlt nicht nur für die Benutzung des Fahrzeuges, sondern muss auch eine Autoversicherung abschließen und eine Fahrerlaubnis kaufen, um auf Fraser Island fahren zu dürfen. Das liegt daran, dass es immer mehr Verkehr auf der Insel gibt und das natürlich schädlich für die Natur dort ist. Durch eine kostspielige Fahrerlaubnis erhofft man sich, dass weniger Fahrzeuge die Insel befahren. PS: Man hat natürlich eine gewissen Verantwortung, wenn man ein Fahrzeug mietet. Man sollte nicht zu nah ans Wasser fahren, da das Salzwasser Lachschäden verursachen kann.

  • Man muss seine Route genauestens planen - Das liegt daran, dass man nur an bestimmten Zeiten auf dem Strand fahren darf und zwar wenn Ebbe ist.

  • Um eine Unterkunft & Verpflegung muss man sich selbst kümmern - Das ist natürlich kein Problem, wenn man gerne plant und organisiert ist.


Oder doch lieber eine Tour buchen?


  • Die praktische Variante - Für alles ist vorgesorgt: Die Unterkunft, Verpflegung und so weiter. Man muss sich schlichtweg in den Bus setzen und los gehts.

  • Du erhälst Insiderwissen über die Insel - Dein Tourguides kennt sich natürlich super aus und wird dich über die Geschichte und Natur der Insel aufklären.

  • Man muss meist nicht weit reisen, der Bus hält normalerweise an mehreren Orten - Von der Gold Coast aus, von Brisbane oder Noosa, unser Tourbus hat an drei Orten angehalten, um die Touris einzusammeln. Für uns ging es direkt von Brisbane aus los, was natürlich sehr praktisch war.


  • Diese Touren können teuer sein - Das kommt natürlich auch darauf an, welche Tour man bucht. Es gibt verschiedene Varianten, von Campingtrips bis hin zu luxuriösen Spa Aufenthalten.

  • Das Datum steht fest - Ist die Tour einmal gebucht, muss man sich natürlich an das Datum halten (manchmal kann man jedoch umbuchen, wenn man Glück hat). Verlängern geht nicht.

  • Man teilt den Bus mit vielen anderen Leuten & muss sich nach ihnen richten - Perfekt, um neue Leute kennenzulernen, wenn man aber lieber nur unter seinem eigenen Freundeskreis ist, dann sollte man den Fraser Island Trip auf eigene Faust organisieren.

Meine Präferenz


Rückblickend hat mir persönlich die Tour besser gefallen. Das liegt daran, dass alles geplant war und wir uns eigentlich nur mit einem Rucksack in den Bus setzen mussten. Für alles haben wir vorab bezahlt und mussten unseren Geldbeutel nicht einmal auspacken. Wir haben viel über die Geschichte der Insel gelernt und obwohl der Zeitplans sehr straff war, blieb trotzdem genug Zeit, um Fotos zu schießen.


Was mir sehr an dem selbst-organisiertem Trip gefallen hat war die Flexibilität und das Autofahren. Jedoch war dieser Ausflug auch mit Stress verbunden: Lange Wartezeit auf die Fähre (Tourbusse werden bevorzugt), keine richtigen Duschen, etc.


Wenn ihr mehr über Fraser Island erfahren möchtet, kuckt doch mal bei meinem anderen Blogpost vorbei. Es geht um 7 Dinge, die man auf Fraser Island gesehen haben muss.


Mich würde mal interessieren, ob ihr schon mal auf Fraser Island wart und wenn ja, ob ihr eine Tour gebucht habt oder selbst ein Auto gemietet habt. Lasst es mich in den Kommentaren wissen.


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