• Natalie

Wie schnell sich Dinge ändern können...

Ich habe einiges vom Jahr 2020 erwartet, aber definitiv nicht das, was jetzt Realität geworden ist. Dass ein Virus die ganze Welt lahmt legt, hätte keiner gedacht.



Mir geht es so wie Millionen anderen: 2020 sollte doch mein Jahr werden! Ein Jahr voller verrückter Abenteuer, die Welt entdecken, neue Dinge ausprobieren; das Leben einfach voll auskosten.


Aber 2020 hat uns Steine in den Weg gelegt.

Ich weiß, dass ich nicht die einzige Person bin, der es so geht. Um genau zu sein, geht es doch jedem fast genauso. Die meisten von uns hatten irgendwelche coolen Pläne, die jetzt eben ins Wasser fallen. Ein geplanter Urlaub, Tickets zu Konzerten und Festivals, und so weiter. In solchen Zeiten wird man sich bewusst, was wirklich zählt und welche Dinge eigentlich nicht wichtig sind. Außerdem lernen wir, geduldig zu sein und uns selbst zu vertrauen.


Alle sind momentan in Isolation (oder sollten es zumindest sein). Und es ist wahnsinnig anstrengend, wenn man seine Freunde und seine Familie nicht sehen kann. Irgendwann hat man genug davon, sich in den eigenen vier Wänden aufzuhalten. Doch es gibt einige, die haben es viel schlimmer als wir. Die haben zum Beispiel keine vier Wände und leben auf der Straße, oder sie sind selbst von dem Virus betroffen und kämpfen ums Überleben.


Bitte anschnallen und festhalten, denn das Leben macht nun eine 180 Grad Wendung.


Mein Leben vor dem Coronavirus war schon ein wenig anders. Die Welt hat sich um andere Dinge gedreht, zum Beispiel, wann ich denn meine nächste Beförderung bekommen werde, in welche coole Wohnung wir als nächstes ziehen werden und ob ich denn nach Europa oder Amerika verreisen sollte.

Nun sind andere Dinge wichtiger: Ist mein Job überhaupt noch sicher? Kann ich mir eine Wohnung eigentlich noch leisten? Wann werden internationale Flüge wieder zugelassen? Und wie halte ich Kontakt zu Familie und Freunde?


Was sich in meinem Leben durch das Coronavirus verändert hat, sind zum Beispiel meine Arbeitszeiten. Ich bin sehr dankbar, noch einen Job zu haben, auch wenn ich jetzt anstatt Vollzeit nur Teilzeit arbeite. Wie viele andere auch, arbeite ich im Home Office. Mit dem gekürzten Gehalt, müssen auch ein paar Ausgaben wegfallen, die nicht überlebenswichtig sind, das ist klar. Die Family aus Deutschland kann auch nicht zu Besuch kommen. Partys am Wochenende fallen weg. (Das klingt vielleicht nichtig, aber wenn man in einer Party WG wohnt und ein "Social Butterfly" ist, dann ist das eine ziemlich große Umstellung).

Kopf hoch. Das wird schon. Denn es wird auch ein Leben nach dem Coronavirus geben.


Da wir alle nur spekulieren können, wann die Coronazeit zu Ende sein wird, hilft es nichts, sich verrückt zu machen. Wir sollten diese Zeit nutzen, um uns klar zu machen, was wir denn wirklich im Leben wertschätzen und auf welche Dinge wir uns freuen, wenn dies alles zuende ist.


Wie wird das Leben nach dem Coronavirus aussehen? Puh. Keinen Schimmer. Aber was ich weiß, ist, dass ich persönlich manche Dinge mehr schätzen werde, als vor Coronazeiten und ich durch diese Situation jetzt schon einiges über mich selbst dazugelernt habe.


Stay safe!


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